Wir sollten noch heute unser Apfelbäumchen pflanzen.
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Die Nuetzlichkeit ist aller Laster Anfang

Unica Zürn (*6. Juli 1916 in Berlin-Grunewald als Nora Berta Unica Ruth Zürn, † 19. Oktober 1970 in Paris)

Orakel und Spektakel, 1956

Orakel und Spektakel
Duke sprak: na olle Tek,
du orakelkalte Spenk
Kroetenspukke, dalla
palla, runde Ekke kost
en Tala. Rokkespek lud
Kallde een, Arp kokt su.
Katull, Pekasko reden
ernste Kakakelo, Pudel-
rakel und Spektakele.
5.9.05 19:18


FEEDBACK & DISASTER

Feedback&Disaster #2

Die zweite Ausgabe der Online-Ausstellung „feedback&disaster“ hat „Sequels&Serials“ zum Motto.

episode #1 by ekw14,90:2005-04-26
episode #2 by bernd und thomas oppl: 2005-05-03
episode #3 by doris prlic: 2005-05-17
episode #4 by koloman kann 2005-05-31
episode #5 by amel andessner and elisa andessner 2005-05-14
episode #6 by ben ross and dorota wojenska 2005-06-28
episode #7 by Andreas Kurz (washer) and Judith Maule 2005-07-12 episode #8 by Kolchoz 2005-07-26
episode #9 by Karo Szmit 2005-08-09
episode #10 by Andrea Lueth 2005-08-23
episode #11 by Elffriede 2005-09-06

/Was wird passieren? /
Im April 2005 startet die neue Ausgabe von feedback&disaster - eine online-Serie, die auf der feedbackanddisaster.net erscheint.
Ausgehend von der Pilotfolge soll jede zweite Woche eine neue Episode von einem/einer neuen KünstlerIn erstellt werden. Die KünstlerInnen, die mit allen Medien arbeiten dürfen, stehen vor der Aufgabe, einerseits die Geschichte, die die anderen vorgegeben haben, weiterzuführen und deren Charaktere aufzunehmen, andererseits können sie der Serie aber auch ihren Stempel aufdrücken, oder ihre persönliche Katastrophe hinterlassen, die der/die nächste KünstlerIn ausbaden muss.
Die ProduzentInnen der einzelnen Folgen haben nur zwei Wochen Zeit, ihre Episode auszuarbeiten.
Es entstehen Skizzen und Schnellschüsse, im Vordergrund steht die Idee. Das Produktionsmedium bleibt den KünstlerInnen selbst überlassen. So könnte etwa eine Folge eine Bildgeschichte sein, die nächste Sound oder Musik, die nachfolgende Episode eine Zeichnung mit Text.

/Zum Thema:/
Reproduktion, Serie, Folgen, Fortsetzungen, immer wieder die selben Elemente.
Ein Erfolgsrezept wird wiederholt, verändert, missverstanden und führt so vielleicht ins Chaos.Eine Geschichte spinnt sich weiter, durch die lange Zeitspanne der Produktion gehen Elemente verloren,
tauchen wieder auf oder entwickeln sich zu etwas vollkommen Neuem.
Schnelle Produktionszyklen führen zu einfachen Produktionsmitteln:
ähnliche Bühnenbilder, die selben Schauspieler. Wir brauchen diese Routine, denn so wissen wir wenigstens, was uns erwartet.
Das Stiefkind unter den Serien sind die Sequels von Erfolgsfilmen: Sie beruhen auf dem Ausschlachten einer Idee bis zum Gehtnichtmehr, oder viel schlimmer, der Wiederholung eines Konzeptes, das schon beim ersten Mal nicht gut war.
Doch spätestens beim nächsten Twin-Peaks Abend werden wir uns alle wieder erinnern: Wenn etwas gut ist, darf es ruhig lange dauern. Aufhören soll man dann, wenn es am schönsten ist, am besten mit einem richtigen Cliff-Hanger, damit man die nächste Woche auch ganz sicher jeden anderen Termin absagt, um die neue Folge nicht zu verpassen.
Feedback&Disaster
5.9.05 11:51


VERBORGENE SCHÄTZE TRETEN ANS LICHT

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Memorias del subdesarrollo

Gutiérrez Alea Tomás; Kuba; 1968
Erinnerungen an die Unterentwicklung

Sergio ist ein bürgerlicher Intellektueller, den seine Umgebung anwidert. Er beschliesst, in Kuba zu bleiben, wo er die Veränderungen der jungen Revolution in allen Details beobachten will. Sein kritischer Geist, seine Bildung, seine wirtschaftliche Lage und seine ehemaligen Privilegien hindern ihn daran, sich wirklich in die neue Gesellschaft zu integrieren, und machen ihn zu einem Aussenseiter.

Die Themen der kleinbürgerlichen Mentalität, der Abhängigkeitsmechanismen und der Vorurteile, die im revolutionären Prozess bestehen bleiben, stellen in T. Gutiérrez Aleas Werken eine Konstante dar. Der schmähliche Misserfolg von ‹Una pelea cubana contra los demonios› veranlasste ihn dazu, sich noch eingehender mit der Filmsprache, dem Phänomen der Unterhaltung und der Verantwortung des Filmemachers zu beschäftigen. Als gelungenes Ergebnis dieser Auseinandersetzung entstand ‹Memorias del subdesarrollo›. Wie Ambrosio Fornet schreibt, wurde der Film «wie eine Collage realisiert, in der das Epische und das individuelle Drama, das Dokumentarische und die Fiktion, Brecht und Eisenstein, die Glut der revolutionären Leidenschaft und die kalte Eleganz des bürgerlichen Skeptizismus ineinander übergehen und verschmelzen».
Whois
1.9.05 15:57


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